Vereint zu sportlicher Vielfalt – der mvd
Ob Volleyball, Schwimmen, Fitness, Asian Sports (Yoga und Selbstverteidigung), Fußball, Badminton, Rudern, Tischtennis oder Bouldern: Der mvd-sportverein hat sich als lsbtiaq+ Sportverein in der Rhein-Neckar-Region etabliert. Mit zahlreichen Trainingsterminen in jeder Woche kann an fast jedem Tag beim mvd Sport getrieben werden. Angefangen hat es 1996 mit Volleyball. Damals hieß der Verein noch MANNEMER VOLLEY DOLLS e. V. .
Den Volleyballern schloss sich drei Jahre später die Schwimmgruppe der „Tritonen“ an. Seit 2005 existiert eine Fitness-Abteilung, Ende 2007 kam die Selbstverteidigungs-Gruppe hinzu. In 2012 haben sich die Fußballer dem mvd-sportverein angeschlossen. Seit 2015/16 gibt es auch eine Badminton-Abteilung. Und seit 2022 ist Rudern und Tischtennis im Sportangebot. 2023 kam noch Bouldern hinzu.
Da im Laufe der Jahre wie beschrieben immer mehr Sportarten im Verein dazu kamen, folgte 2014 die offizielle Umbenennung in mvd e. V. um auch im Titel den anderen Sportarten gerecht zu werden.
Knapp 600 queere Menschen haben inzwischen im mvd-sportverein eine sportliche Heimat gefunden. Dabei stehen für uns Gemeinschaft, Spiel und Spaß an erster Stelle. Gleichwohl nehmen die mvd-volleydolls und die mvd-quadratekicker* an Turnieren teil, wie auch einige Mitglieder der mvd-quadratesmasher* zu Badmintonwettkämpfen antreten. Eine gewisse Ernsthaftigkeit im Training gehört also auch bei uns gelegentlich dazu.
Doch wozu braucht es einen eigenen Sportverein für die lsbtiaq+ Community?
Natürlich könnte auch in einem klassischen Sportverein trainiert werden, der sich nicht an spezielle sexuelle und geschlechtliche Orientierungen richtet. Doch bedeutet Sport treiben in einem Verein nicht nur körperliche Ertüchtigung und die Jagd nach Medaillen. Ebenso gehören zum Sport und zum Vereinsleben auch soziale Aspekte. Im Vordergrund steht der sportliche Spaß. Dieser ist in einem lsbtiaq+ Sportverein sehr wichtig. Hier treffen Menschen in ähnlichen Lebenssituationen aufeinander. Es kann gemeinsam Sport getrieben werden. Danach gibt es noch eine Weinschorle oder ein Bierchen, man findet neue Freunde oder pflegt bestehende Kontakte. Dabei redet man unter anderem auch über Themen, wie sie eben nur im Leben von lsbtiaq+ Menschen vorkommen.
Neben dem eigentlichen Sportbetrieb finden unter anderem einige Turnier- und Spieltage der Queer Volleyball League und der QuBaLi, der Queeren Badminton Liga statt. Ebenso gibt es Beachvolleyballturniere mit der Wahl des Mr* Beach / Mrs* Beach. Bei den Community-Veranstaltungen in Rhein-Neckar ist der mvd-sportverein präsent. Am Hoffest von PLUS e.V. ist der mvd gerne mit eigenem Programmpunkt dabei. Auch beim CSD in Mannheim / Monnem Pride, ist der mvd jedes Jahr mit einer Fußgruppe und einem Infostand vertreten. Für die Mitglieder des Vereins gibt es ein Grillfest im Spätsommer und die alljährliche Weihnachtsfeier.
Der mvd für…
… alle in der queeren Community! Der mvd-sportverein ist für sämtliche Mitglieder der lsbtiaq+ Community offen. Für einige folgend noch ein paar zusätzliche Infos:
Jugendliche:
Der mvd-sportverein bietet ein umfangreiches Angebot an sportlichen Aktivitäten – auch für junge Sportler*innen. Eine Mitgliedschaft ist ab der Vollendung des sechzehnten Lebensjahres möglich.
trans – inter – nonbinär*:
Alle sind, unabhängig von der Geschlechtsidentität und Geschlechtlichkeit, in allen Trainings willkommen! Entscheide einfach selbst, in welcher Umkleide du dich wohler fühlst.
Sport und Inklusion:
Der mvd-sportverein bietet ein umfangreiches Angebot an sportlichen Aktivitäten. Leider sind nicht alle für Menschen mit körperlichen und intellektuellen Beeinträchtigungen geeignet. In einigen Yoga- und Fitnesskursen ist eine Teilnahme aber möglich. Wir empfehlen jedoch vorab mit der Ansprechperson der jeweiligen Sportart Kontakt aufzunehmen und eine Teilnahme abzusprechen.
Vereinssatzung
Hier findest Du die aktuelle Satzung des mvd e.V., in der die wichtigsten Regelungen zum Verein enthalten sind: