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Paddeltour der mvd-tritonen auf der Enz

Am 16. Juni 2019 starteten die Tritonen – genauer gesagt sechs von ihnen – zu ihrer lang geplanten Paddeltour auf der Enz (für geographisch weniger Bewanderte: die Enz ist ein rechter Nebenfluss des Neckar, der u. a. durch Vaihingen und Bietigheim fließt).

Nach einer ersten kleinen Tour ziemlich exakt zwei Jahre zuvor hatten die Schwimmer diese Mal Größeres vor: fast 5 Stunden Paddeln von Oberriexingen zum Zielort Bietigheim standen auf dem Programm, wobei zwei Mal die Boote über Land getragen werden mussten, um Wehren, also Staustufen, zu umgehen.

Kentern inklusive!

Unseren Ausflug starteten wir mit zwei Wagen von Mannheim und Speyer aus, die mehr oder weniger pünktlich um 13.00 Uhr in Bietigheim am berühmten Viadukt eintrafen. Von dort ging es mit dem Sammeltaxi zum Startpunkt in Oberriexingen. Dort ging es nach kurzer Unterweisung durch Anja vom Kanuverleih „die zugvögel“ und Aushändigung der obligatorischen Schwimmwesten auch endlich aufs Wasser – je drei Tritonen in einem Boot.

Besagte Anja überraschte uns mit ihrer Vorhersage an eine unserer zwei Bootsmannschaften:

Dieser sagte sie nämlich, nachdem sie uns ihrem prüfenden Kennerinnenblick unterworfen hatte, ein Kentern voraus.

Wir fassten das als Scherz auf, doch die Prophezeihung sollte sich erfüllen, und das gleich doppelt (… hält besser!):

Das erste Mal blieben wir mit unserem Boot zwischen Steinbrocken hängen, die quer über den Fluss verliefen: Beim Versuch, uns zu befreien, machte das Boot eine Rolle, und schwuppdiwupp, waren alle drei unter Wasser. Doch das war nur die Generalprobe. Kurz vor Erreichen des Ziels kam dann die Uraufführung: Eine große Pappel war umgestürzt und lag quer über beinahe die gesamte Breite des Flusses. Unentschieden, ob wir links oder rechts an ihr vorbeifahren sollten, steuerten wir volle Kraft auf das Hindernis zu … eh voilà … erneut ein unfreiwilliges Bad im Wasser der Enz – das nicht unbedingt keimfrei ist, was einem der Beteiligten noch ein paar Tage Nachwirkungen bescherte.

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Am Tag selbst war davon nichts zu spüren, im Gegenteil: Angenehm ermüdet und voller Eindrücke durch ein paar Stunden in sagenhafter Natur beendeten wir den Ausflug bei Speis und Trank in einem geselligen Biergarten im angesagten Ludwigshafener Hemshof-Quartier. Gesprächsstoff gab es ja genug. Das Fazit lautete unisono: Das müssen wir noch einmal machen – ohne Wasserkontakt. Den haben wir schließlich zwei Mal die Woche beim Training …